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divingEurope 2|2017 Die flammenartigen Farben an den Spitzen der Nesseltentakel von Cratena-Nacktschne- cken sind ein Warnhinweis. Sie sollen potenti- ellen Fressfeinden signalisieren: Vorsicht, Gift regelrecht neues Leben ein. Riesig ist das leicht schräg auf der Seite liegende Teil nicht. Aber so kommen angesichts der Ma- ximaltiefe auch relative Anfänger zu einem stressfreien Wrackerlebnis. Beim zweiten Exemplar, der „Estrella“, stellt sich das schon anders dar. Das etwa 25 Me- ter lange Schiff liegt ebenfalls in Sichtwei- te des Ausgangs der Bucht. Der stählerne Rumpf ruht aber mit 33 Meter doch noch mal ein halbes bar Wasserdruck tiefer. Das macht diesen Spot vorzugsweise zu einem Ziel für den ersten Tauchgang des Tages. Wenn der dagegen an einer Steilwand stattfand, bekommen bei einem zweiten Abstieg an der „Estrella“ nicht nur Unter- wasserfotografen schnell Probleme mit der Nullzeit. Wenn dann noch plötzliche Strömung einsetzt, ist etwas Taucherfah- rung schon nicht schlecht. Drum herum gibt‘s nämlich nichts, das einen Aufstieg oder gar Deko-Stops im Strömungsschat- ten mög Ɩ66BFR6V7&WrV@FRfW&:FF76RVBBFRFV6|:FЦvRVG7&V6VBFW"vWGFW&vRVBVrЦVrFW"FV6W"l;"R7BFvVvVFW"W6fVrW"#WFW"f&vVvW'FVfV6V6Vf&;2N( Vg&VBvVVvWB&2vgCVVFR;'66V&VVFW&RvR6Rg,;ƆW"vVBwW&FVvV;g&VRFVvgFw7FVvW6VVW"6vR6R6BfW'66V6B6B6P&W"&2VBVf666;fW6VVs