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divingEurope 2|2017 In Schräglage: das Wrack der Panorimitis vor der Insel Kalymnos Man erinnert sich hierzulande noch an die legendäre 11-Be- aufort-Fahrt im Jahre 1962 von Rhodos nach Kastelorizo, um eine schwerkranke Frau dorthin zu transportieren. Das unglückliche Finale des Schiffes war im Jahre 1966 während der Überfahrt, die wir gerade hinter uns haben, von Leros nach Kalymnos. Glück- licherweise haben alle Passa- giere dank der sofortigen Hilfe 24 anderer überlebt. Auf 34 Me- ter ruht das künstliche Riff und eine Dekopause ist einem da- mit sicher. Übrigens: Es ist kein Gerücht, dass auf dem Anker ein Kreuz mit vier gleich langen, ein- heitlich abgewinkelten Armen zu sehen ist. Wir haben die- se Swastika, ursprünglich ein Glücksbringerzeichen bei den Hindus, gesehen. Es ist das Hakenkreuz der Nazis. Erst 1958 wurde die Fähre von ei- ner norwegischen Schiffsfirma an Griechenland verkauft. Eine Stunde später hängen wir die ganze Zeit unserem Ka- lymnos-Guide Mike auf Tiefen von zehn bis 30 Meter an den Flossen, anders würden wir uns glatt verirren: wir sind im Telen- dos-Labyrinth. Vorbei an bunten Steilwänden, mystischen Grot- ten und allerlei fotogenem Mee- resgetier macht er den Spot,